Was Dich erwartet, wenn Du eine Anusmassage empfangen möchtest
Die Anusheilmassage ist eingebettet in eine
Tantraheilmassage des ganzen Körpers und wird mit viel Zeit und Langsamkeit
zelebriert. Nur so öffnet und entspannt sich der ganze Körper, wird weicher,
durchlässiger und bereiter zur Erfahrung der Hingabe und des Geschehenlassens..
Es handelt sich dabei weder um eine sexuelle Stimulation,
noch um eine Untersuchung im medizinischen Sinne. Im Gesäß und im Anus werden
viele Spannungen und stressige körperliche wie seelische Erlebnisse im Gewebe
gespeichert. Sie lockern sich und dürfen sich auflösen unter der Berührung von
absichtslosen, vorsichtigen und liebenden Händen. Die Anusheilmassage umfasst
Berührungen am Po, am Analbereich und im Anus selbst. Jeder Schritt geschieht im
absoluten Einverständnis der empfangenden Person und in voller Präsenz und Liebe
des Tantramasseures/der Tantramasseurin.
Diese Massage ist unter allen Heilmassagen mit den meisten
Ängsten, Vorurteilen und Schamgefühlen belastet, die uns durch Erziehung und
gesellschaftliche Tabus das Gefühl von Schmutz und schmutzigem Verhalten
vermitteln. Das empfangen einer Anusmassage ist nicht nur die Chance mit allen
Stellen unseren Körpers in gutem Kontakt zu leben, Anspannung loszulassen und
körperlich freier zu werden, sondern auch psychische Schritte in Richtung
Befreiung, Schamauflösung und Selbstannahme zu gehen.
Der Tantramasseur geht dabei besonders vorsichtig vor,
wenn die empfangende Person Ängste und Vorbehalte hat. Das Auflösen genitaler
Panzerungen durch Massage des Anus geschieht in Verbindung mit dem gemeinsamen
analen Atmen. Eine Anusmassage kann bei regelmäßiger Durchführung zu
gesteigertem körperlichen Wohlbefinden, zum Verschwinden von Hämorrhoiden,
Verspannungen und Schmerzen und somit viel zur analen Heilung beitragen. Den
Effekt einer Anusmassage kennt man aus der Medizin zur Lockerung und zum
Auflösen von gespeicherten Schmerzerfahrungen, sowie zum Reduzieren von
Problemen beim Stuhlgang und zum Abheilen von Erkrankungen des Anus. Eine
Heilmassage fügt den körperlichen Berührungen die Liebe des Herzens hinzu und
öffnet sich den Möglichkeiten der persönlichen Entwicklung jedes einzelnen
Menschen.
Damit kein unnötiges sexuell orientiertes oder scham- und
angstbesetztes Kopfkino entsteht folgen hier eine kurze Beschreibung und einige
Informationen:
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in Vorbereitung auf die Anusheilmassage nehmen wir uns Zeit zu
Gespräch, Sauna, Tee, Meditation, Gebet und der intensiven Begrüßung des
ganzen Körpers. Genügend Zeit und Offenheit ist erste Voraussetzung zum
Gelingen.
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jeder Schritt erfolgt freiwillig und in gutem Kontakt mit und
nach den Wünschen der empfangenden Person. Es ist wichtig zu wissen, dass
dabei weder sexuelle Handlungen, noch Spiele oder Unterhaltungen praktiziert
werden.
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Tantraheilmassagen zaubern heilsame und heilige Momente. Altes
und Unbehagliches, Verletzungen aus der Vergangenheit dürfen gehen und
befreiende Entspannung und erfreuliche, gelöste Gefühle deren Platz einnehmen.
Die Lust des empfangenden Menschen ist dabei genauso willkommen, wie dessen
Ängste, Tränen, Wut oder Müdigkeit, denn wir können oft nicht wissen in
welchem Gewand Heilung für uns Menschen auftritt.
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Masseur und empfangende Person atmen zusammen, die Poregion
wird gelockert und massiert, anschließend der Anusbereich liebevoll, langsam
und achtsam berührt und massiert. Dabei bleiben empfangende Person und
MasseurIn in ständigem präsenten Kontakt und ehrlichen Austausch über die
körperliche Reaktion und wenn nötig auch über Gefühle und Gedanken die da
kommen mögen.
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ein Eindringen in den Anus mit dem Finger erfolgt nur bei
Bereitschaft der empfangenden Person und bei Bereitschaft des Anus. Die
Muskulatur des Anus ist zum Teil nicht dem Willen unterworfen und funktioniert
unbewusst und reflektorisch. Der entspannte, angstfreie Körper lässt geschehen
und ist zum Erlebnis großer Hingabe und Glückseligkeit fähig. Nur mit der
Voraussetzung der Zwanglosigkeit gelingt eine Massage im Analbereich.
Schmerzen entstehen dabei nicht und liebevoller, offener Umgang ist
Voraussetzung zu dieser Art der Heilarbeit.
Informationen
zur Massage der Prostata,
dem männlichen „G-Punkt“
Diese Drüse ist am besten über den Anus zu erreichen. Die
Massage der Vorsteherdrüse kann beim Mann zunächst komisch-unbekannte und dann
auch sehr erregende Körpergefühle hervorrufen die bis zum Orgasmus führen können
und manchmal bekommt der Empfangende durch die ungewohnte Berührung auch das
Gefühl zur Toilette zu müssen, obwohl die Blase gerade entleert wurde. Der
Analbereich steckt insgesamt voller Nervenenden und ist daher äußerst
empfindlich. Ein Toilettengang empfiehlt sich also vor Beginn.
Eine offene Kommunikation und ein schamfreies gutes
Feedback der Person die massiert wird, führt schneller zum Auffinden des
sensiblen Punktes. Zusätzlich kann die massierte Person durch An- und Entspannen
des Beckenbodens beim Erkunden und Auffinden mithelfen. Dabei muß man die
Beckenbodenmuskulatur einfach benutzen wie beim Unterbrechen des Urinstrahles.
Viele Männer, die schon mal eine Stimulation ihrer
Prostata erlebt haben, sprechen von sensationellen, mit nichts vergleichbaren
Körpergefühlen. Bei einer Anusheilmassage wird ausdrücklich nicht auf sexuelle
Stimulans oder einen Orgasmus hingearbeitet wie das bei einer erotischen Massage
der Fall ist. Es erfolgt auch keine gleichzeitige Stimulans des Lingam oder
ähnliches. Beide Massagepartner bleiben in der ruhiger Präsenz und dem stillen
Spüren des heilsamen Moments. Jegliche Art der körperlichen Lustreaktion ist
aber willkommen ohne das der empfangende Mann diese unterdrücken muß.
Durch wiederholtes Berühren des Analbereiches der Prostata
und der intensiven Auseinandersetzung mit der Analregion bekommen viele Männer
im Laufe der Zeit Orgasmen mit anderer Lustfärbung. Sie erleben ihren Höhepunkt
auf diese Weise sehr intensiv und in ganz anderer Qualität von Hingabe und einem
„nichts leisten müssen“.
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